Laserschneiden
CNC-Technik von Trumpf, seit Anfang 2015 im Haus. Sie senden STEP, DXF oder DWG, wir schneiden.
Kurz erklärt
Anders als beim Stanzen wird kein Werkzeug gebaut. Es gibt deshalb keine Mindeststückzahl, die sich erst amortisieren muss. Der Laser arbeitet berührungslos, das Blech bleibt frei von mechanischer Belastung und die Schnittkante ist in vielen Fällen direkt weiterverwendbar. Eine arbeitsintensive Nachbearbeitung wie beim Brenn- oder Plasmaschneiden entfällt.
Leistungsumfang
Losgrößen von 1 bis 2.000 Stück auf derselben Anlage, ohne Werkzeugwechsel.
Blechformate über zuverlässige Lieferanten innerhalb von 24 Stunden verfügbar.
Wir melden offene Konturen, doppelte Linien und zu kleine Radien vor dem Schneiden.
Ein Musterstück oder eine bemaßte Skizze genügt für die Anfrage.
Abkanten, Schweißen und Oberfläche folgen im Haus.
Ab Werk unverpackt, auf Wunsch eigener Kurier oder Spedition.
Werkstoffe
Die Grenze hängt nicht nur an der Stärke, sondern auch an Geometrie und geforderter Kantenqualität.
| Werkstoff | von | bis | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Baustahl | 0,5 mm | 20 mm | größte Stärke im Programm |
| Edelstahl | 0,5 mm | 20 mm | Kerngeschäft, auch für Behälterbau |
| Aluminium | 0,8 mm | 12 mm | reflektiert stärker, leitet Wärme schneller ab |
Vergleich
Beide Verfahren haben ihren Platz. Die Stückzahl entscheidet, nicht die Technik an sich.
Wechselnde Geometrien, mittlere Stückzahlen, keine Werkzeugkosten, Änderungen jederzeit möglich.
Sehr große Serien mit gleichbleibender Geometrie, kürzerer Takt, dafür Werkzeugkosten.
Hier gewinnt der Laser fast immer, weil kein Werkzeug gebaut werden muss.
Dateien
DXF ist das übliche Format, DWG und STEP gehen ebenso. Wichtig ist, dass die Konturen geschlossen sind und keine doppelten Linien übereinander liegen, sonst schneidet die Anlage zweimal.
Wir prüfen jede Datei und melden uns, wenn etwas nicht schlüssig ist. Geschnitten wird nicht auf Verdacht.
Laserschneiden
Zwölf Fragen aus dem Alltag am Telefon. Wenn Ihre nicht dabei ist, rufen Sie durch.
Wir schneiden auf einer CNC-Laseranlage von Trumpf, im Haus seit Anfang 2015. Das maximale Blechformat liegt bei 3.000 x 1.500 mm. Der Laser arbeitet berührungslos, dadurch bleibt das Blech frei von mechanischer Belastung und die Schnittkante sauber. Weil kein Werkzeug gefertigt werden muss, ist auch ein einzelnes Teil wirtschaftlich machbar.
Stähle schneiden wir bis 20 mm, Aluminium bis 12 mm. Aluminium und Edelstahl verhalten sich beim Laserschneiden unterschiedlich, deshalb weichen die Grenzwerte je Werkstoff voneinander ab. Aluminium reflektiert stärker und leitet die Wärme schneller ab, das begrenzt die Stärke früher als bei Baustahl.
Das hängt von Materialstärke und Bauteilgröße ab. Dünnes Blech lässt engere Toleranzen zu als dickes, weil weniger Wärme eingebracht wird. Als Richtwert erreichen wir ±0,1 bis 0,3 mm. Nennen Sie die geforderte Toleranz in der Zeichnung, dann prüfen wir sie vor der Fertigung.
Ab dem ersten Teil. Anders als beim Stanzen wird kein Werkzeug gebaut, deshalb gibt es keine Mindeststückzahl, die sich erst rechnen muss. Genau das macht den Laser für Prototypen und Ersatzteile attraktiv.
Bei sehr großen Serien mit gleichbleibender Geometrie kann Stanzen im Stückpreis günstiger sein, weil der Takt kürzer ist. Dafür fallen Werkzeugkosten an und Änderungen sind teuer. Bei wechselnden Geometrien und mittleren Stückzahlen ist der Laser fast immer im Vorteil.
Die Laserkante ist sauber und in vielen Fällen direkt weiterverwendbar. Ein leichter Grat kann je nach Werkstoff und Stärke auftreten. Wenn die Kante berührt oder beschichtet wird, entgraten wir auf Wunsch. Sagen Sie in der Anfrage, wofür das Teil verwendet wird.
DXF ist das übliche Format, DWG und STEP gehen ebenso. Wichtig ist, dass die Konturen geschlossen sind und keine doppelten Linien übereinander liegen, sonst schneidet die Anlage zweimal. Wenn Sie unsicher sind, senden Sie die Datei einfach, wir prüfen sie.
Wir prüfen jede Datei vor dem Schneiden und melden uns, wenn etwas nicht schlüssig ist. Typisch sind offene Konturen, fehlende Maße oder Radien, die kleiner sind als technisch machbar. Wir schneiden nicht auf Verdacht, sondern klären das vorher mit Ihnen.
Grundsätzlich ja. Bitte sagen Sie vorher, welcher Werkstoff und welche Stärke geliefert wird, damit die Schneidparameter passen. Bei angeliefertem Material können wir für die Werkstoffgüte selbst keine Gewähr übernehmen.
Ja, und das ist der übliche Weg bei uns. Der Zuschnitt geht direkt ins Abkanten, Schweißen oder in die Oberflächenbehandlung. Sie bekommen dann die fertige Baugruppe statt eines Stapels Einzelteile, die Sie selbst zusammenführen müssen.
Ihr Ansprechpartner
Schildern Sie uns die Mischaufgabe oder senden Sie die Zeichnung. Wir melden uns mit einer belastbaren Aussage.