Zentralrührwerke
Die klassische Bauform für Medien, die von selbst zum Rührorgan fließen. Auch als Vakuum- und Druckausführung.
Kurz erklärt
Der Antrieb sitzt mittig über dem Behälter und führt das Rührorgan von oben in das Produkt. Solange das Produkt fließt, genügt das, um eine Strömung im ganzen Behälter zu erzeugen. Sobald es so zäh wird, dass es stehen bleibt, ist ein Planetenrührwerk die passendere Bauform.
Rührorgane
Erzeugen eine axiale Umwälzung im ganzen Behälter.
Bringen hohe Scherenergie ein, zum Dispergieren von Agglomeraten.
Arbeiten wandnah, wenn die Viskosität steigt.
Häufig zwei Organe auf einer Welle: eines wälzt um, eines zerteilt.
Verhindern, dass sich das Produkt als Ganzes mitdreht und ein Trichter entsteht.
Bricht die Rotation ohne Einbauteile, das erleichtert die Reinigung.
Nachrüstung
Ein verschlissenes Rührwerk oder ein Produktwechsel sind häufige Anlässe. Wir passen Flansch, Einbaulage und Wellenlänge an Ihren Behälter an. Dafür brauchen wir Behältermaße, Flanschbild, Werkstoff und Angaben zum Medium.
Weil Zerspanung und Schweißen im Haus liegen, sind wir nicht an Katalogmaße gebunden.
Sonderausführungen
Unsere Baureihe HRZVD-M 100 ist für Vakuum und Überdruck ausgelegt, mit integrierter Kolloidmühle.
Entgasen des Rührguts, Einsaugen zusätzlicher Komponenten.
Zur Initialisierung von Reaktionen im geschlossenen Behälter.
Rühren bei sehr hoher Temperatur, mit temperiertem Behälter.
Zentralrührwerke
Zwölf Fragen aus dem Alltag am Telefon. Wenn Ihre nicht dabei ist, rufen Sie durch.
Ein Rührwerk, dessen Antrieb mittig über dem Behälter sitzt und das Rührorgan von oben in das Produkt führt. Es ist die klassische Bauform für fließfähige bis mittelviskose Medien, bei denen das Produkt von selbst zum Rührorgan gelangt.
Wenn Ihr Produkt fließt. Dann genügt ein mittig angeordnetes Rührorgan, um eine Strömung im ganzen Behälter zu erzeugen. Sobald das Produkt so zäh wird, dass es stehen bleibt und der Rührer nur einen Trichter dreht, ist ein Planetenrührwerk die passendere Bauform.
Sie beschreibt einen Behälter, der sowohl unter Vakuum als auch unter Überdruck betrieben werden kann, unsere Baureihe HRZVD-M 100 ist dafür ausgelegt. Vakuum entfernt eingerührte Luft, Überdruck wird für bestimmte Reaktionen und zum Austragen genutzt. Der Bereich reicht von 5 mbar Vakuum bis 10 bar Überdruck.
Das richtet sich nach der Aufgabe. Propeller und Schrägblatt erzeugen eine axiale Umwälzung, Scheibenrührer und Zahnscheiben bringen Scherenergie zum Dispergieren ein, Wendelrührer arbeiten wandnah bei höherer Viskosität. Häufig werden zwei Organe kombiniert, eines zum Umwälzen und eines zum Zerteilen.
Rühren bewegt und homogenisiert das Produkt. Dispergieren zerteilt Agglomerate und verteilt Feststoff oder Tröpfchen fein in der Flüssigkeit, dafür braucht es hohe Scherenergie an kleiner Stelle. Beides zugleich verlangt oft zwei Rührorgane auf einer oder auf zwei Wellen.
Bei mittig eingebautem Rührorgan dreht sich das Produkt sonst als Ganzes mit und es entsteht ein Trichter, ohne dass gemischt wird. Strombrecher an der Wand unterbrechen diese Rotation. Alternativ wird das Rührwerk außermittig oder schräg eingebaut. Was besser passt, hängt vom Behälter ab.
Über eine Wellendichtung, deren Bauart sich nach Druck, Vakuum, Temperatur und Medium richtet. Bei Vakuum und bei Produkten, die nicht austreten dürfen, sind die Anforderungen höher als bei einem offenen Behälter. Die Dichtung ist ein Verschleißteil und sollte gut zugänglich eingebaut sein.
Ja, das ist ein häufiger Auftrag, wenn ein altes Rührwerk verschlissen ist oder das Produkt gewechselt hat. Wir passen Flansch und Einbaulage an den vorhandenen Behälter an. Senden Sie uns Behältermaße, Flanschbild und Angaben zum neuen Medium.
Ja, ATEX-Anwendungen decken wir ab. Bei Zentralrührwerken betrifft das Antrieb, Wellendichtung, Sensorik und Steuerung gleichermaßen. Weil der Ex-Schutz die Konstruktion bestimmt und nicht nachgerüstet werden kann, muss die Zone von Anfang an bekannt sein.
Ja, lebensmittel- und pharmatauglich führen wir aus, gefertigt nach den Anforderungen von GMP und FDA. Entscheidend sind Werkstoff, Oberflächengüte, Dichtungswerkstoffe und eine Konstruktion ohne Toträume, in denen Produkt stehen bleibt. Unsere Baureihe HRZ-H 100 wird in der Lebensmitteltechnik eingesetzt, und wir forschen mit dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik zusammen.
Ihr Ansprechpartner
Schildern Sie uns die Mischaufgabe oder senden Sie die Zeichnung. Wir melden uns mit einer belastbaren Aussage.