Stativrührwerke
Nicht fest verbaut, sondern in wechselnde Behälter eingetaucht. Für Entwicklung, Musteransätze und kleine Chargen.
Kurz erklärt
Der Antrieb sitzt auf einem Stativ und wird in der Höhe verstellt. Das Rührwerk gehört damit zum Arbeitsplatz, nicht zum Behälter. Überall dort sinnvoll, wo Ansatzgröße und Gefäß wechseln, also in Entwicklung, Labor und Technikum.
Ausstattung
Bei wechselnden Ansätzen ändert sich der passende Betriebspunkt jedes Mal.
Mit einem Gerät homogenisieren und dispergieren.
Manuell oder hydraulisch, je nach Baugröße.
Drehzahl und Laufzeit einstellbar und wiederholbar abfahrbar.
Im Labor häufig relevant, weil dort mit Lösemitteln in kleinen Mengen gearbeitet wird.
Ein eintauchendes Organ erzeugt im zähen Medium erhebliche Querkräfte.
Kombination
Wir fertigen Behälter von etwa 2 bis 10.000 Litern selbst, für den Laborbereich also auch kleine Gefäße. Gemeinsam ausgelegt ersparen sie die Suche nach einem Gefäß, das zur Rührergeometrie passt.
Vom Labor in die Produktion
Eine im Labor gefundene Drehzahl ist kein Wert für die Produktionsanlage. Umfangsgeschwindigkeit, Scherverhältnisse und Wärmeabfuhr ändern sich mit der Behältergröße.
Wir rechnen die Skalierung und prüfen sie im Technikum.
Zu kleine Mengen liefern Werte, die später nicht mehr gelten.
Ohne festgehaltene Messwerte ist später nicht nachvollziehbar, warum eine Bauart gewählt wurde.
Stativrührwerke
Zwölf Fragen aus dem Alltag am Telefon. Wenn Ihre nicht dabei ist, rufen Sie durch.
Ein Rührwerk, dessen Antrieb auf einem Stativ sitzt und in wechselnde Behälter eingetaucht wird. Es ist nicht fest mit einem Behälter verbunden, sondern wird positioniert und in der Höhe verstellt. Damit lassen sich unterschiedliche Gefäße mit einem Gerät bearbeiten.
Für Labor, Technikum, Kleinserien und Musteransätze, also überall dort, wo Ansatzgröße und Behälter wechseln. Typisch ist die Entwicklung: Rezepturen werden in kleinen Mengen gerührt, bevor sie in die Produktion gehen.
Ja, Drehzahlregelung gehört bei dieser Bauform dazu, denn bei wechselnden Ansätzen ändert sich der passende Betriebspunkt jedes Mal. Zusammen mit der Steuerung lassen sich Drehzahl und Laufzeit einstellen und wiederholbar abfahren, das ist für Versuchsreihen wichtig.
Nur mit Vorsicht. Mischen skaliert nicht linear, weil sich Umfangsgeschwindigkeit, Scherverhältnisse und Wärmeabfuhr mit der Behältergröße ändern. Eine im Labor gefundene Drehzahl ist deshalb kein Wert für die Produktionsanlage. Wir rechnen die Übertragung und prüfen sie im Technikum.
Je nach Aufgabe Propeller, Schrägblatt, Scheibenrührer oder Zahnscheibe. Weil das Rührorgan gewechselt werden kann, lässt sich mit einem Gerät homogenisieren und dispergieren. Für Versuchsreihen ist das ein Vorteil, weil man mehrere Varianten am gleichen Ansatz vergleichen kann.
Mit Grenzen. Solange das Produkt fließt, funktioniert ein eingetauchtes Rührorgan. Bei pastösen Massen, die stehen bleiben, dreht es nur einen Trichter, dann ist ein Planetenrührwerk die richtige Bauform. Wo die Grenze liegt, hängt vom Produkt ab und zeigt sich im Versuch.
Ja, ATEX-Anwendungen decken wir ab. Im Labor ist das häufig relevant, weil dort mit Lösemitteln in kleinen Mengen gearbeitet wird. Der Ex-Schutz betrifft Antrieb, Steuerung und Potenzialausgleich und muss bei der Bestellung bekannt sein.
Das ist ein wichtiger Punkt, weil ein eintauchendes Rührorgan im zähen Medium erhebliche Querkräfte erzeugt. Stativ und Aufnahme werden auf die zu erwartende Belastung ausgelegt. Bei größeren Ansätzen wird das Stativ am Boden oder an der Wand befestigt.
Genau dafür ist es gemacht. Zu beachten ist der Produktwechsel: Rührorgan und Welle müssen zwischen zwei Ansätzen gereinigt werden, sonst wird verschleppt. Bei häufigem Wechsel lohnt sich ein zweites Rührorgan, damit gereinigt und gearbeitet werden kann.
Ja. Wir fertigen Behälter von etwa 2 bis 10.000 Litern selbst, für den Laborbereich also auch kleine Gefäße. Behälter und Rührwerk gemeinsam ausgelegt ersparen die Suche nach einem Gefäß, das zur Rührergeometrie passt.
Ansatzgröße, Medium und Viskosität, die Mischaufgabe und die Behälter, in denen gearbeitet wird. Wenn Lösemittel im Spiel sind, nennen Sie die Ex-Zone. Für Versuchsreihen ist zusätzlich hilfreich, wie viele verschiedene Rezepturen Sie abbilden wollen.
Ihr Ansprechpartner
Schildern Sie uns die Mischaufgabe oder senden Sie die Zeichnung. Wir melden uns mit einer belastbaren Aussage.