Behälterrührwerke
Behälterrührwerke auslegen, fertigen und nachrüsten
Fest eingebaut und auf Ihren Behälter ausgelegt. Für Prozess-, Lager- und Ansatzbehälter in der Produktion.
Wir brauchen für die Auslegung
- Behältermaße mit Boden- und Deckelform
- Vorhandenes Flanschbild und Werkstoff
- Nutzvolumen und Füllgradbereich
- Medium, Viskosität und Temperatur
- Die Mischaufgabe in einem Satz
Kurz erklärt
Warum ein Katalogrührwerk oft nicht passt
Es passt mechanisch, aber nicht zur Behältergeometrie. Rührorgandurchmesser, Einbauhöhe und Abstand zur Wand entscheiden darüber, ob eine Strömung im ganzen Behälter entsteht. Stimmt das nicht, bewegt sich das Produkt nur im oberen Bereich und unten setzt sich Feststoff ab.
Leistungsumfang
Von der Auslegung bis zur Inbetriebnahme
Auslegung
Rührorgan, Drehzahl und Antriebsleistung, gerechnet für Ihren Behälter.
Einbaulage
Mittig, außermittig oder schräg, je nachdem ob Strombrecher möglich sind.
Wellendichtung
Bauart nach Druck, Vakuum, Temperatur und Medium. Als Verschleißteil gut zugänglich eingebaut.
Fremdfabrikate ersetzen
Wir vermessen Behälter und Aufnahme und fertigen passend dazu.
Elektrotechnik
Auf Wunsch anschlussfertig mit Drehzahlregelung, Überwachung und Sicherheitstechnik.
Ex-Ausführung
Antrieb, Dichtung, Sensorik und Potenzialausgleich, vor der Konstruktion festzulegen.
Neubau
Behälter und Rührwerk zusammen ausgelegt
Wir fertigen Edelstahlbehälter von etwa 2 bis 10.000 Litern selbst. Gemeinsam ausgelegt passen Geometrie, Stutzen, Strombrecher und Antriebsleistung von Anfang an zueinander.
Ein Ansprechpartner
Behälter, Rührwerk und Elektrotechnik aus einem Haus.
Keine Suche nach Passung
Kein Abgleich zwischen zwei Lieferanten, deren Maße nicht zueinander passen.
Nachrüstbar
Stutzen, Sensorik oder ein neues Rührwerk später ergänzen.
Strömung
Ohne Strombrecher dreht sich alles mit.
Bei mittig eingebautem Rührorgan rotiert das Produkt als Ganzes und es entsteht ein Trichter, ohne dass gemischt wird. Strombrecher an der Wand unterbrechen das. Wo sie die Reinigung erschweren würden, bauen wir außermittig oder schräg ein.
Behälterrührwerke
Was Kunden uns dazu fragen
Zwölf Fragen aus dem Alltag am Telefon. Wenn Ihre nicht dabei ist, rufen Sie durch.
Ein Rührwerk, das auf einen bestehenden oder neuen Behälter ausgelegt wird und dort fest eingebaut bleibt. Im Unterschied zum Stativrührwerk gehört es zum Behälter, nicht zum Arbeitsplatz. Es ist die übliche Lösung für Prozess-, Lager- und Ansatzbehälter in der Produktion.
Das ist der häufigste Fall bei dieser Bauart. Wir legen Flansch, Einbaulage, Wellenlänge und Rührorgan auf Ihren Behälter aus. Dafür brauchen wir Behältermaße, Flanschbild, Werkstoff und Angaben zum Medium. Fotos allein reichen für die Auslegung nicht.
Weil es mechanisch passt, aber nicht zur Behältergeometrie. Rührorgandurchmesser, Einbauhöhe und Abstand zur Wand entscheiden darüber, ob eine Strömung im ganzen Behälter entsteht. Stimmt das nicht, bewegt sich das Produkt nur im oberen Bereich und unten setzt sich Feststoff ab.
Ja, und das ist der bessere Weg. Wir fertigen Edelstahlbehälter von etwa 2 bis 10.000 Litern selbst und legen das Rührwerk gemeinsam mit dem Behälter aus. Dann passen Geometrie, Stutzen, Strombrecher und Antriebsleistung von Anfang an zusammen.
Mittig ist einfach, erzeugt aber eine mitdrehende Masse mit Trichter, wenn keine Strombrecher vorhanden sind. Außermittiger oder schräger Einbau bricht diese Rotation ohne Einbauteile im Behälter. Das ist besonders dort sinnvoll, wo Strombrecher die Reinigung erschweren würden.
Das folgt aus der Aufgabe: Propeller und Schrägblatt zum Umwälzen, Scheibenrührer und Zahnscheibe zum Dispergieren, Wendel und Ankerrührer wandnah bei höherer Viskosität. Bei mehreren Aufgaben in einem Behälter werden häufig zwei Organe auf einer Welle kombiniert.
Über eine Wellendichtung, deren Bauart von Druck, Vakuum, Temperatur und Medium abhängt. Sie ist ein Verschleißteil und sollte so eingebaut werden, dass sie ohne Demontage des halben Behälters getauscht werden kann. Bei Vakuum sind die Anforderungen deutlich höher.
In der Regel ja. Wir vermessen den Behälter und die vorhandene Aufnahme und fertigen passend dazu. Weil Zerspanung und Schweißen im Haus liegen, können wir Flansch und Wellenmaße frei anpassen, statt Sie auf ein Katalogmaß festzulegen.
Auf Wunsch ja. Wir bauen Steuerung, Schaltschrank und Sensorik selbst, dadurch kommt das Behälterrührwerk anschlussfertig mit Drehzahlregelung, Überwachung und Sicherheitstechnik. Getrennt beschafft entstehen an dieser Stelle die üblichen Schnittstellenprobleme.
Ja, ATEX-Anwendungen decken wir ab. Bei fest eingebauten Rührwerken betrifft der Ex-Schutz Antrieb, Wellendichtung, Sensorik, Steuerung und Potenzialausgleich. Die Zone muss vor der Konstruktion bekannt sein, weil sie sich nicht nachrüsten lässt.
Behältermaße einschließlich Boden- und Deckelform, vorhandenes Flanschbild, Werkstoff, Nutzvolumen und Füllgradbereich, dazu Medium, Viskosität, Temperatur und die Mischaufgabe. Mit diesen Angaben können wir rechnen, ohne mehrfach nachzufragen und ohne Annahmen zu treffen.
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